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XANDRIA - Theater of Dimensions

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Artist XANDRIA
Title Theater of Dimensions
Homepage XANDRIA
Label NAPALM RECORDS
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Wenn eine Band aus der eigenen Heimat kommt und man einige der Musiker auch persönlich kennt, verfolgt man deren Werdegang natürlich besonders. Und über die Jahre schien es mir so, dass XANDRIA immer ein wenig auf der Suche nach sich selbst waren. Mit dem Einstieg von Sängerin Dianne van Giersbergen zum Album „Sacrificium“ (2013) konnte man bereits den Ruck spüren, der durch die Band ging – mit „Theater of Dimensions“ haben die Bielefelder sich nun endgültig gefunden und bringen ihr bislang bestes Album an den Start.

Und auf diesem präsentiert die Band alle Facetten, die sie über ihre Laufbahn hinweg ausgemacht haben. So gibt es die nachdenkliche Ballade „Forsaken Love“, den Symphonic-Kracher „Death to the Holy“ und den klassischen XANDRIA-Groover „Call of Destiny“, der mit folkigen Melodien, Background-Chören und verspielten Riffings aufwartet. Beim düsteren „We are Murderers“ beweist die Band dann ihren klassischen Metal-Background, regieren hier doch knallharte Thrash-Riffings, straightes Drumming, sogar einige von Björn „Speed“ Strid (SOILWORK) beigesteuerte Growls sind zu vernehmen. Bei „Ship of Doom“ wird mit Ross Thompson (VAN CANTO) ein weiterer Gast begrüßt, der dem folkig-orchestralen Groover eine weitere gelungene Facette verleiht.

Betitelt man ein Album „Theater of Dimensions“, so sind epochale Songs vorprogrammiert. Als ein richtiges Epos kommt dann passenderweise mit dem Titelstück eine 14-inütige Reise durch die Vielseitigkeit von XANDRIA, die von düsteren und balladesken Passagen, klassischen Metal-Parts, orchestralen und folkigen Einlagen und theatralisch-epischen Arrangements so ziemlich alles bietet, was Symphonic Metal ausmacht. Dazu ist Henning Basse (FIREWIND) ein gesanglich sehr starker Duett-Partner für Dianne van Giersbergen. Diese nutzt generell auf „Theater Dimensions“ ihre stimmlichen Möglichkeiten eindrucksvoll aus und dürfte damit nicht unwesentlich dazu beitragen, dass XANDRIA sich endlich so entfalten können, wie sie es sich sicherlich seit langem gewünscht haben! Damit sind die Bielefelder endlich angekommen und beweisen dies mit ihrem bislang stärksten Album!

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