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Y-LUK-O - Kerion Celsi

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Artist Y-LUK-O
Title Kerion Celsi
Homepage Y-LUK-O
Label SONIC-X
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Das deutsch-amerikanische Duo Yluko und Leonardo von Leibnitz kümmerte sich schon auf dem Erstling „Dead without you“ www.terrorverlag.de/rezensionen.php?select_cd=130 wenig um aktuelle Elektrotrends. So schließt man auch mit „Kerion Celsi“ nahtlos an dieses Werk an, was man getrost als Avantgarde-Elektro bezeichnen kann. Weitere Verknüpfungspunkte bestehen in den Songs selbst, denn man hat den kleinen Hit des Erstlings („Gefahrenfrau“) remixen lassen und zudem eine Fortsetzung der „S.K.E.S.“-Stücke komponiert.

So befinden sich insgesamt 71 Minuten auf dem Silberling, auf dem quantitativen Sektor überzeugt man also schon mal vollends. Eröffnet wird der bunte Elektro-Reigen vom schon erwähnten „Gefahrenfrau“-Remix, den niemand geringerer als FRONT 242 beigesteuert hat! Danach präsentiert man uns mit „September 11th“ einen von drei, vier richtigen Tanzflächenknallern, auch „The Run of the Sun“ oder „Memories“ sind hier zu nennen. Wobei die Stücke trotz der Eingängigkeit von schrägen Sounds und Rhythmus-Ideen durchsetzt sind, immer passiert etwas unerwartetes, man entlehnt sich einiger Ideen aus dem Industrial oder auch mal Neofolk-Bereich. Passend dazu auch der Remix der umstrittenen KIRLIAN CAMERA („S.K.E.S. part 3“), der sich nach afrikanischer oder indianischer Ritualmusik anhört. Schließlich beteiligen sich auch IN THE NURSERY am Remix-Reigen und schneiden wahrlich nicht am schlechtesten ab. Hin und wieder ertönen Gitarren, ab und zu lockert eine Frauenstimme die elektronische Düsternis auf. Ich habe lediglich das Gefühl, dass die Scheibe mit zunehmender Laufzeit immer abgedrehter wird, interessant zwar aber auch etwas zerfahren. Bei der Laufzeit sollte sich aber jeder was interessantes herauspicken können. Nicht zu vergessen natürlich Klaus Kinski, dessen Villon-Gedichtinterpretationen in das Stück „Dignity“ Einzug gehalten haben, FEINDFLUG haben den manischen Choleriker ja auch schon reaktiviert.

Ein Elektro-Album mit hohem Anspruch, intellektuell wie musikalisch, welches meistens die Vorgaben einlösen kann und fernab vom Future Pop Akzente zu setzen weiß!

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