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YANA MANGI -

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Artist YANA MANGI
Homepage YANA MANGI
Label TRANSUBSTANS/ RECORD HEAVEN
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Die schwedische Sängerin YANA MANGI bringt zusammen mit ihrer Band einen leichten, angenehmen Folk-Pop zu Gehör. „Earth Shadow“ ist das Debütalbum dieser Dame mit der faszinierenden Stimme, nachdem sie 2002 und 2004 bereits Singles auf den Markt gebracht hatte. YANA MANGI lebt nördlich des Polarkreises und integriert somit die Folklore dieses Land- bzw. Eisstriches in ihre Musik ein, die aus einer Mischung von Folk, Pop, Rock und Weltmusik besteht.

Viele Tracks wirken mainstreamig und könnten mit ihren charmanten Klängen so manchen Radioredakteur in ihren Bann ziehen. Mit dem poppigen Sound und choraler Begleitung sind gleich zu Beginn der Starter „Sökare“ und das unbedingt antörnende, an Country erinnernde „Say You Will“. Balladesk schließt „The Sun“ an, welches von einigen Spritzern Gitarre garniert wird. „8 Seasons“ beschwingt mit seinem satten Sound und lässt die Augen über weite Landschaften, Berge und Seen gleiten. Eher jazzig in der Manier eines Michael Bublé wird „Walking Song“ vorgestellt. Der manchmal wie aus weiter Ferne kommende Gesang klingt angenehm, die Lyrics werden teils in Schwedisch, teils in Englisch vorgetragen. Der folkige Charakter einiger Lieder gleicht dem Gesang nordamerikanischer Indianer oder eher noch dank der Nähe zur Arktis dem der Eskimos. Sie sind bestens dazu geeignet, den Hörer in träumerischer Trance fallen zu lassen, ohne dass diesem dabei bewusst wird, wie sich sein Körper rhythmisch und tänzerisch zum Takt bewegt. Hierzu gehören vor allem die Titel „Näjden“ (welches trotz aller Folklore mit seinen bassigen Klängen sehr rockig wirkt), „Haukivaara“, „Nyojk“, „Free“. In allen tranceverdächtigen Tracks ist neben dem Gesang das Schlagwerk sehr dominant. Ein Volkslied, welches mit einem Jodeln jenseits des Polarkreises zum Tanzen einlädt, ist „Altajärvi“. Sphärische Klänge, die Erinnerungen an den Tanz der Polarlichter hervorriefen, bilden die Grundlage für das überwiegend gesprochene „Promises“.

Mein erster Gedanke „Just another folk scheibe“ wurde auf überraschend mit den ersten Track zerbrochen und ich stellte fest, dass die Musik bestens geeignet ist, selbst das kälteste Herz so zu erwärmen, dass es Freude bereitet, sich ihr hinzugeben.

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