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YAST - s/t

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Artist YAST
Title s/t
Homepage YAST
Label ADRIAN RECORDINGS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (2 Bewertungen)

Irgendwie haben die Skandinavier die Musik in den unterschiedlichsten Schattierungen ja einfach im Blut. Das beweisen auch YAST aus Malmö. Der Fünfer wurde 2007 in der 23.000-Seelengemeinde Sandviken von Carl Kolbaek-Jensen, Tobias Widman und Marcus Norberg gegründet. Ein Jahr später verschlug es das Trio nach Malmö, wo man sich mit Markus Johansson und Niklas Wennerstrand zusammentat. Auf dem Zettel haben die Herrschaften einen Mix aus Lo-Fi und Dream-Pop, den es jetzt erstmals in Albumlänge zu hören gibt.

Angefangen beim titelgebenden „YAST“, das unaufgeregt aus den Boxen perlt, was auch für das folgende „Rock’n’Roll Dreams“ mit seinen dezenten Langäxten und dem schmeichelnden Gesang gilt. „Stupid“ präsentiert einen treibenden Bass, während „Robin“ die Gedanken ziehen lässt und „Believes“ mit locker-flockigen Melodien gefällt. „Heart of Steel“ groovt sich mit herzerwärmenden Harmonien ins Ohr – eigentlich fehlt an dieser Stelle nur noch ein leckerer Cocktail mit einem bunten Schirmchen zum Glück. Dafür muss der Hörer zwar immer noch selbst sorgen, aber den passenden Soundtrack für einen warmen Sommertag liefern die Schweden allemal. Genannt seien an dieser Stelle die entspannten Nummern „I Wanna Be Young“ und „Strangelife“, während das dezent-düstere „Always On My Mind“ mit einer ungewohnt tiefen Stimmlage des Herrn Norberg überrascht. Das muntere „Sick“ findet jedoch schnell in gut gelaunte musikalische Gefilde zurück, während „The Person I Once Was“ leise Töne anschlägt, denen mit dem abschließenden „Joy“ noch ein schwungvoller Popsong folgt.

YAST zeigen sich mit ihrem Debüt ebenso verträumt wie lässig. So kann der Sommer jetzt aber auch endlich kommen – für alle Fälle die kühlen Getränke nicht vergessen!

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