Band Filter

Request did not return a valid result

YELWORC - Icolation

VN:F [1.9.22_1171]
Artist YELWORC
Title Icolation
Homepage YELWORC
Label MINUSWELT
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.7/10 (3 Bewertungen)

Mit „Icolation“ liegt nun der Mittelteil der musikalischen Dante-Trilogie von Peter Devins YELWORC vor. Peter muss in letzter Zeit einen wahren Kreativitätsschub erfahren haben. Nur wenige Monate nach der 9-Track EP „Eclosion“ bietet „Icolation“ ein Potpourri von 17 neuen Songs. Wer Qualitätsverluste ob dieser Menge vermutet, sieht sich schnell getäuscht. Von Anbeginn fesseln YELWORC den Hörer mit verschiedensten musikalischen Gemütszuständen und Stimmungen, wandern zwischen klassisch arrangierten Songs und abgrundtief böser Tonkunst.

Gleich der Opener „Lord of the three“ präsentiert sich als bedeutungsschwangeres Stück. Bedrohliche Beats und Stimmen schwillen immer mehr an, um dann zum Schluss quasi auseinander zu fallen. Genau dieses Hantieren mit Melodien und Sounds begegnet meinem Empfinden auch im weiteren Verlauf von „Icolation“. Die Tracks wirken unfertig – wobei ich hier keinesfalls die musikalische Seite meine, sondern eher, als ob die Songs so gestaltet sind, dass sie den Hörer gewissermaßen mit seinen Gefühlen/ Ängsten alleine lassen und keine Lösung anbieten wollen. Im weiteren Verlauf bietet die Scheibe eine gelungene Mischung aus treibenden Titeln wie z.B. „Without remorse“ oder „The shrine of illusion“ und Kompositionen, die sich sehr eindringlich und klassisch arrangiert präsentieren. Hier wären beispielsweise der Titeltrack, „The Bells of Waiting“ oder „Personal Hell“, das starke Parallelen zu balladesken NIN Stücken aufweist, zu nennen. Mit einer Mischung aus beschwörenden, Choral-Gesängen und überraschenden Tempiwechseln beeindruckt „Lost futile“, besondere Düsternis zeichnet „Inner Monologue“ aus. Vielfältige Arrangements wurden für die einzelnen Songs gewählt, so kann man auf „Icolation“ auch Gitarrenparts und weiblichen Gesang vernehmen. Was Connies Stimme betrifft, so fällt diese besonders bei „Dark Thorn“ auf. Sehr einprägsame Melodieläufe bietet „Purple Blood“.

Fazit: Auf 17 Tracks wird hier „Hellektro“ in seiner Reinform, ohne jedwede plumpe Attitüde geboten!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

YELWORC - Weitere Rezensionen

Mehr zu YELWORC