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YNGWIE MALMSTEEN - Perpetual Flame

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Artist YNGWIE MALMSTEEN
Title Perpetual Flame
Homepage YNGWIE MALMSTEEN
Label RISING FORCE RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

Allergrößtes Tennis ist vorab erst mal die Innenseite des Booklets, die uns Yngwie in typischer Pose zeigt: Offenes Hemd mit eigener Axt und Sonnenbrille, frisch toupiert vorm Ferrari am Wasser… HAHA! Das darf nun wirklich nur einer ungestraft! OK, Musik gibt’s hier auch noch. Und mit dem Ripper mal wieder einen neuen Sänger. Der klingt wie immer, Yngwie dudelt wie immer. Alles beim Alten also? Nicht ganz, denn Herr Malmsteen segelt ja wieder unter dem Rising Force-Banner der 80er und hält sich musikalisch auch an eben jene große Epoche, die ihn zum Ferrari-Besitzer gemacht hat.

Mit dem rasend schnellen „Death Dealer“ kann er auf jeden Fall schon mal an alte Glanztaten anknüpfen, „Damnation Game“ schreddert, als hätten wir 1984! Wenn ich schon Yngwie auflege, dann SO! Groover wie „Live to Fight (another Day)“ oder melodic Rocker vom Schlage eines „Red Devil“ sind allererste Sahne und werden vor allem in Japan wieder alles abräumen. Insgesamt fast 70 Minuten spendiert uns der Meister seine Kunst. Das bombastische „Priest of the Unholy“ ist einfach grandios. Ebenso grandios ist natürlich des Meisters Klassik-inspiriertes Griffbrettgewichse, auf das man natürlich schon abfahren muss, sonst geht einem das schnell auf den Sack. Es gibt ja mittlerweile Heerscharen an schnelleren Flitzefingern, aber Yngwies Spiel ist immer noch einzigartig. Auch seine Stimme lässt er erschallen in dem ausgedehnten „Magic City“, welches eingerahmt ist von etlichen Instrumentals. Lediglich den 8-minüter „Eleventh Hour“ darf der Ripper singen, womit das sein einziger Beitrag auf der zweiten Hälfte der Scheibe ist.

Ansonsten sind nur noch ein paar Keyboards von Derek Sherinian und das Schlagzeug von Patrick Johansson dabei, der Rest wurde von Malmsteen eingespielt. Roy Z half beim Engineering/ Mix. Da lässt sich der olle Schwede nun mal nicht reinreden und das Ergebnis spricht für sich. Alle Jünger werden wieder in die Knie gehen bei diesem Geniestreich, wer Yngwie damals schon nicht mochte, der wird auch diesmal nicht bekehrt.

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