Band Filter

Request did not return a valid result

YOU SLUT! - Critical Meat

VN:F [1.9.22_1171]
Artist YOU SLUT!
Title Critical Meat
Label STRESSED SUMO RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
2.5/10 (4 Bewertungen)

„Critical Meat“ ist im heimischen Great Britain bereits 2007 erschienen. Hierzulande gab es den Silberling allerdings bisher nicht zu kaufen, was sich jetzt allerdings ändern wird. Mit ihrem dritten Album „Medium Bastard“ präsentierten YOU SLUT! der deutschen Hörerschaft schon einmal einen nicht unbedingt leicht verdaulichen Abriss ihres instrumentalen Math-, Indie-, Postrock-Geschwurbels und auch „Critical Meat“ wird die 2004 in Derby gegründete Combo nicht unbedingt den Massen näher bringen.

Über acht Songs bringt der Vierer die Gitarrensaiten mit ausgiebigen Gegniedel zum Glühen und das mit nur bedingt eingängigen Hooks. Der Einstieg ist mit dem Opener „Cut & Shut By You Slut!“ noch vergleichsweise geschmeidig und in jedem Fall hochenergetisch ausgefallen. In diesem Sinne schließt sich auch „On The Count of 13“ an, präsentiert sich jedoch ziemlich sperrig, während „Roofio Shoots, Roofio Scores“ mit extrem treibenden Langäxten insbesondere live ein Kopfnicker-Garant sein sollte. Mit „Pie To The Death-Faced Indie Kid“ wird der Sound etwas verhaltener und auch wieder verquerer, was auch für das sich anschließende „On-The-Spot Tina Turner Fine“ gilt. Schrammelnde Krachlatten legen die Richtung bei „1s, 2ns (The Original Door)“ fest und bringen dabei noch ein wenig Jazz-Gefrickel ins Spiel – für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten, aber die Mucke ist so oder so ziemlich speziell und wird zweifelsohne polarisieren bzw. eine eher überschaubare Anhängerschaft finden, die dann auch den Tempowechseln bei „Jarabew“ folgen kann. Mit „Mybloodyjesusexploreronfire“ lassen YOU SLUT! „Critical Meat“ schließlich vergleichsweise versöhnlich enden – Mainstream hört sich jedoch definitiv anders an.

Aber das ist ja auch gar nicht der Antritt der Briten, die viel lieber dissonante Strukturen und nervöse Taktschemata durch den einigermaßen experimentellen und progressiven Einsatz ihrer Instrumente produzieren. Das ist nichts für zwischendurch oder nebenbei, aber dem einen oder anderen „Nischenhörer“ werden bei YOU SLUT! und „Critical Meat“ mit Sicherheit Ohren und Herz aufgehen.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

YOU SLUT! - Weitere Rezensionen

Mehr zu YOU SLUT!