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YOUNG CHINESE DOGS - Great Lake State

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Artist YOUNG CHINESE DOGS
Title Great Lake State
Homepage YOUNG CHINESE DOGS
Label MOTOR
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Wer wird denn bei YOUNG CHINESE DOGS gleich an etwas zu essen denken? Wir haben es hier doch vielmehr mit einer sehr talentierten Indie-Folk-Pop-Kapelle aus dem Süden der Republik zu tun. Vor zwei Jahren hatte ich mit der Band schon mal live das Vergnügen (wenn auch nicht vollzählig, weil irgendwie zuvor der Drummer in Bremen verschütt gegangen war) und auch das Langspiel-Debüt „Farewell To Fate“ fand meine vollste Zustimmung. Da war meine Freude natürlich groß, als ich den jüngsten Silberling „Great Lake State“ in meinem Briefkasten vorfand. Um es kurz zu machen: Die Begeisterung wuchs mit jedem Song und für mich ist klar, dass die kommende Tour unmöglich ohne mich stattfinden kann.

Angefangen beim mehrstimmigen Opener „Heart Full of Hope“, nimmt einen die vielschichtige Musik der drei Wahlmünchner gleich gefangen. In diesem Sinne übernehmen auch das beschwingte „Phone Call“ und das knackige „Dirty Little Boys“, ehe „Save The Date“ und „Turn The Lights Down Low“ leisere Töne anschlagen, auf die sich YCD aber im gleichem Maße verstehen. Countryesk geht’s beim gut gelaunten „Shouldn’t Be Missing“ zu, während „When The Rain Set In“ mitsamt Mundharmonika und viel musikalischer Sonne weitermacht „For A Million Times“ zählt erneut zu den stilleren Vertretern, bei dem zudem ausnahmsweise mal nicht die Stimme von Birte Hanusrichter dominiert und tatsächlich machen sich auch die männlichen Vocals sehr gut – wobei man die Lady im Bunde ja auch immer noch im Hintergrund hört. Temperamentvoll schließt sich „Devil’s Cup“ an und wenn ich raten sollte, würde ich sagen, dass dies ein Lied ist, das in Irland entstanden ist. Tatsächlich hat der Dreier das Album ja on the road geschrieben und wer weiß? Vielleicht waren die Bajuwaren gerade besonders von diversen irischen Pubs inspiriert? „Bottoms Up And Drink It Down“ müsste meiner Theorie zufolge irgendwo im Süden der USA seine Wurzeln haben und die „Dirty Little Girls“ haben vermutlich auch schon ein paar Gläser mehr intus als die dreckigen Jungs vom Anfang der Platte. Wie auch immer: „Young At Heart“ ist hoffentlich mal etwas, was jüngere Generationen über mich sagt. Mit solch mitreißender Musik wird mir zumindest nicht schwer ums Herz…

YOUNG CHINESE DOGS liefern in jedem Fall den passenden Soundtrack für einen schönen Spätsommer und haben darüber hinaus übrigens auch die Filmmusik für mehrere Fernseh- und Kinoproduktionen gemacht, sowie mit ihren Stimmen die Figuren im Streifen „Der kleine Drache Kokosnuss“ zum Leben erweckt. Ganz schön umtriebig diese Bajuwaren, die den Tourbus auch schon wieder in den Startlöchern stehen haben. Nicht verpassen!

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