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YOUNG DREAMS - Between Places

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Artist YOUNG DREAMS
Title Between Places
Homepage YOUNG DREAMS
Label MODULAR
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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4.2/10 (5 Bewertungen)

Wenn man sich mit dem Gedanken trägt, eine Platte aufzunehmen, kann man ein Studio mieten. So machen es die meisten Musiker. Nicht so Matias Tellez, Neben Rune Vanderskog Kern des Musikerkollektivs YOUNG DREAMS. Er beschloss 2009 doch lieber selbst ein eigenes Studio zu bauen, das auch anderen Künstlern offen stehen sollte. Dieser Entschluss war gleichzeitig so etwas wie die Geburtsstunde von YOUNG DREAMS aus Bergen in Norwegen, die jetzt mit ihrem Full-Length-Debüt „Between Places“ um des Hörers Gunst buhlen.

Im besagten eigenen Studio sollte die Idee, wunderschöne, ehrliche Musik zu schaffen, für die Ewigkeit konserviert werden. Gemeint ist damit symphonischer Pop mit Rückgriffen auf klassische Kompositionen, Sixties-Pop und strukturelle, elektronische Experimente. Im Falle des Openers „Footprints“ gestaltet sich das Ganze als eingängiger Schwall harmonischer Gesänge mit jeder Menge perkussiver Energie, während „Wounded Hearts Forever“ mit Streichern und allerlei elektronischem Gefrickel aufwartet. „Fog of War“ ist die erste Singleauskopplung, bei der himmlische Streicher auf trance-ähnliche Synthesizer treffen, während „First Days of Something“ von wummernden Heartbeats eröffnet wird, die auf beschwingte symphonische Klänge stoßen. Derweil schwebt das sich anschließende „When Kisses Are Salty“ in Dream-Pop-Höhen, um sich mit dem folgenden „Dream Alone, Wake Together“ als skandinavische Antwort auf die BEACH BOYS zu empfehlen, ohne dabei die
eigenwilligen Elektro-Ausflüge zu vernachlässigen. Höhe- und Mittelpunkt auf dem Erstling ist zweifellos das Zehn-Minuten-Opus „The Girl That Thaught Me To Drink And Fight“, das als eine Art orchestraler House-Track arrangiert ist und allerlei Überraschungen in petto hat. Nach einer choralen Einleitung erwartet den geneigten Musikinteressenten bei „Through The Turnstiles“ unterdessen allerlei Bling Bling und ein sich steigerndes Tempo, das auch die Spannung zu halten weiß, ehe das finale „Young Dreams“ noch einmal in die rhythmusbetonten Vollen geht.

Der norwegische Sechser bewegt sich mit seinem Erstling „Between Places“ ohne Zweifel außerhalb der Mainstream-Hörgewohnheiten, vermag mit den neun Tracks jedoch umso mehr frischen Wind in den Pop-Sound zu bringen. Die YOUNG DREAMS verströmen auf diese Weise jede Menge positive Energie und würde jetzt die Sonne scheinen, wäre der Silberling ein luftig-leichter Begleiter in den Frühling.

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