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YWOLF - Trilogy of the Night

VN:F [1.9.22_1171]
Artist YWOLF
Title Trilogy of the Night
Homepage YWOLF
Label ADIPOCERE
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Über den Ungarn Gabriel Wolf habe ich mich ja schon ausführlich im FINNUGOR Review ausgelassen, hier kommt also sein zweites Standbein, stolz YWOLF getauft. Hier ist er mehr oder weniger der einzige Koch, lediglich unterstützt durch die anmutige Stephanie Kiss. Diese veredelt mit ihrem operettenhaften Organ einige Stücke auf der CD.

Grundsätzlich gilt das bei FINNUGOR gesagte hier auch, alles klingt ein wenig billig und überhastet. Es sind dieselben Casio Keyboards, die sich ins Ohr fräsen, dieselben übertrieben verzerrten Vocals (neben klarem dunklen Gesang). Lediglich die Gitarren fehlen, so dass man hier von einem Dark Wave/ Gothic-Act sprechen kann. Dafür werden Instrumente wie Harfe, Violine oder Cello eingesetzt.
Witzigerweise gefällt mir die Melange bei YWOLF deutlich besser, denn pathetischer Kitsch war ja von jeher ein Attribut der Gothic-Szene. Die Musik besitzt ein gewisses Renaissance-Flair, wenngleich die Melodien teilweise etwas ausgelutscht sind. Aber bei dunkler Nacht und ein paar Kerzen kann man durchaus ein wenig zu träumen anfangen.

Ebenso wie bei seiner Hauptband plant Wolf schon bald ein neues Album und dort sollen dann illustre Gäste auftauchen wie Nagy András (SEAR BLISS) oder Tomi Kalliola (die norwegischen HIN ONDE). Gute Kontakte scheint der Ungar zweifelsfrei zu besitzen, er sollte sich nur nicht zu sehr mit seinen Kompositionen aufreiben. Denn YWOLF besitzt definitiv Potenzial und darf angetestet werden (aber nicht von Metallern!)…

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