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ZUUL FX - By the Cross

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Artist ZUUL FX
Title By the Cross
Homepage ZUUL FX
Label EQUILIBRE MUSIC
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Na… na… diese mechanisch-klingenden Samples… Industrial Metal? Riiischtig! Sänger Stevee hat sich nach dem Ende seines Engagements bei den französischen Über-Thrashern NO RETURN schnell neue Mitstreiter gesucht und schlägt mit ZUUL FX voll in die Kerbe von FEAR FACTORY, CHIMAIRA oder auch SLIPKNOT.

Dass man sich um die Qualität der Vocals von Fronter Stevee keine Sorgen machen muss, versteht sich bei der Vorgeschichte von selbst. Schon lange gehört dieser Mann zu den besten Shoutern der härteren Metal-Szene und stellt das auch mit „By the Cross“ wieder mehr als imposant unter Beweis. Nur die cleanen Gesangs bzw. Spoken Word-Passagen (z.B. bei „Nothing is real“ oder „Cabal“) sollte man weg lassen, denn die stehen dem Mann und der Musik nicht wirklicht gut und passen auch nicht richtig zur Mucke. Nachdem man von den ersten vier Songs erst mal ordentlich durchgepustet wurde, geht’s bei schon erwähntem Track „Cabal“ etwas gemäßigter zu Werke. Die Riffs dröhnen schleppender aus den Boxen und auch der Refrain fällt schon fast kommerziell aus. So ist es auch kein Wunder, dass man sich bei der Frage nach einem Video-Clip für diesen Song entschieden hat (beim Clip soll übrigens Porno-Sternchen Angela Tiger zu sehen sein). Das schleppender nicht gleich auch kommerzieller heißen muss, beweist das Quartett dann gleich beim nächsten Song „I 8 U“ selbst. Auch hier schraubt man die Riffs etwas schwerfälliger in die Gehörgänge, aber dennoch behält man im Gegensatz zu „Cabal“ hier vor allem die Wucht der Vocals. Bei „Live your Life“ brettert man auch mal à la STRAPPING YOUNG LAD durch die Gegend und hier, wie auch bei allen anderen Tracks hört man deutlich den Spaß, den die Jungens beim Zocken haben.

Sehr wichtig bei so einem Sound ist ja vor allem die Produktion. Klingt diese nicht einwandfrei vermischen sich die fetten Gitarrenwände und die donnernden Drums sehr schnell zu einem lauten Brei. Doch auch hier lassen ZUUL FX nichts anbrennen und so knallen alle 12 Tracks richtig schon wuchtig und differenziert aus den Boxen. So wird „By the Cross“ zu einem ziemlichen Hammerteil, welches sich Fans von FEAR FACTORY aber auch Anhänger von NO RETURN keinesfalls entgehen lassen sollten.

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