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ZUUL FX - Live free or die

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Artist ZUUL FX
Title Live free or die
Homepage ZUUL FX
Label EQUILIBRE MUSIC
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Gut zwei Jahre nach dem Kracher „By the Cross“ meldet sich die Band um den ehemaligen NO RETURN-Shouter Steeve mit neuen Songs und neuem Gitarristen zurück. Hörbar gefestigt und spürbar nicht weniger motiviert als beim Debüt bleiben ZUUL FY auf „Live free or die“ dem eingeschlagenen Kurs treu. So bilden die Franzosen das ideale Bindeglied zwischen SLIPKNOT und FEAR FACTORY.

Preschen „Here is pure Hatred“ und „Fight for the Cause“ zu Beginn doch gleich fett stampfend mit brachialen Gitarren, wummernden Drums und fiesen Vocals voran, erst beim dritten Song kommen die auf dem Debüt vermehrt eingesetzten Elektro-Samples zum Zuge. Und schon wird „Nobody knows“ zum Clubhit erster FF-Kajüte! Die Mischung aus deftigen Drummings, schneidenden Riffs, brachialen Shouts auf der einen und dem mächtigen Groove, sowie den optimal platzierten/ sehr verbesserten cleanen Vocals auf der anderen Seite wird alle Konzert-Hallen und Clubs zum Kochen bringen! „French Kisses“ klingt dann leider nicht nur kitschig, so ist es auch ausgefallen. Bei diesem fast radio-tauglichen Rock-Einstieg mit eingängigen Riffs und sehr melodischem Gesang will man nach den ersten Krachern fast schnell weiterskippen, doch lässt Steeve dann endlich seine (bereits aus früheren Zeiten bekannten) krassen Vocals von der Leine, bekommt der Song endlich etwas mehr Dampf. Doch mehr auch nicht, schon kehren die melodischen Parts wieder und was die LINKIN PARK-Einlage soll, wird wohl Steeves Geheimnis bleiben. Zum Glück geht es dann mit „Hate me Bastard!!!“ endlich wieder in FEAR FACTORY-Tradition nach vorne. Die Riffs grooven, die Drums wummern, die Samples sirren und hier kann man dann den leicht verzerrten cleanen Gesang auch viel passender und energie-geladener unterbringen als bei „French Kisses“. Passend zum Titel werden einem nach den groovigeren Stücken dann am Ende mit „Fuck them All“ noch einmal mächtig die Gehörgänge durchgebraten. Klickt man sich noch etliche Songs weiter überraschen die Franzen bei einem Hidden Track sogar noch mit einem TYPE O NEGATIVE-Stampfer aus „Bloody Kisses“-Zeiten!

So klingen ZUUL FX mit ihrem neuen Album um einiges durchdachter und ausgereifter als noch auf ihrem (sympathischen) leicht ungestümen Debüt und machen „Live free or die“ zu dem idealen Pausenfüller, bis sich Burton C. Bell, Joey Jordison & Co. endlich wieder ordentliche Hassbatzen aus dem Ärmel schütteln!

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